Praxis für Rheumatologie Ulm PD Dr. med. Petra Roll


Informationen zur COVID-19 Infektion

Sehr geehrte Patientinnen, sehr geehrter Patient,

aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus  SARS-CoV-2 ergeben sich bei Patienten mit chronisch entzündlich rheumatischen Erkrankungen Fragen hinsichtlich der richtigen Verhaltensweise während der COVID-19 Pandemie.

Daher sind von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie Handlungsempfehlungen für die Betreuung von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen während der COVID- 19 Pandemie veröffentlicht worden.

Diese finden Sie unter: https://dgrh.de/Start/Publikationen/Empfehlungen/Therapie-bei-besonderen-Situationen/Empfehlungen-w%C3%A4hrend-der-SARS-CoV-2-Covid-19-

Hinsichtlich der Auswirkungen der COVID-19 Infektion auf chronisch entzündlich rheumatische Erkrankungen mit oder ohne Immunsuppression existieren bislang nur wenig evidenzbasierte Daten. Dies zeigen jedoch, dass z.B. eine Therapie mit Methotrexat den Verlauf der Erkrankung nicht negativ beeinflusst. Eine weitere Studie zeigt, dass sich die meisten Patientinnen und Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen – unabhängig davon, welche Medikamente sie erhalten – von COVID-19 erholen [Gianfrancesco M., Hyrich Kl., Al-Adely S. et al.: Ann Rheum Dis 2020. [epub ahead of print.] doi:10.1136/ annrheumdis-2020-217871].

 

Unter bestimmten Bedingungen besteht bei Patienten mit chronisch entzündlich rheumatischen Erkrankungen ein erhöhtes Infektionsrisiko. Diese finden Sie als Tabelle auch auf der DGRh Seite.

 

Zusammengefasst zählen hierzu:

  • ein höheres Lebensalter
  • Begleiterkrankungen wie eine Lungenerkrankung, ein Diabetes mellitus
  • eine frühere schwere Infektion
  • eine Dauertherapie mit Steroiden über 5 mg/Tag
  • eine immunsuppressive Therapie (außer: Hydroxychloroquin, Sulfasalazin)
  • eine hohe Aktivität der rheumatischen Erkrankung
  • ein erworbener oder angeborener Immundefekt
  • ein Mangel von IgG < 4 g/dl
  • eine Lymphopenie unter 500/µl und CD4 Zellen < 200 µl.

Erfahrungen einer COVID-19 Erkrankung bei Patienten mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen aus Hamburg zeigen, dass alle Patienten ambulant betreut werden konnten und der Verlauf bisher vergleichbar war mit dem Verlauf von Patienten ohne entzündlich rheumatische Erkrankungen.

 

Empfohlene Verhaltensregeln (entsprechend den Empfehlungen der DGRh)

  1. es werden die allgemeinen Empfehlungen entsprechend den Vorgaben des Robert Koch Institutes empfohlen (https://www.RKI.de)

 

  1. sollten bei Ihnen Risikofaktoren vorliegen können Sie ein entsprechendes Attest für den Arbeitgeber erhalten. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird nicht ausgestellt. Der Arbeitgeber hat für seine Angestellten eine Fürsorgepflicht und sollte mit Ihnen entsprechend den aktuellen Empfehlungen ihren möglichen Einsatz am Arbeitsplatz besprechen. Die Anforderung des Attestes kann per Mail erfolgen.

 

  1. Das Absetzen der aktuell laufenden immunsuppressiven Therapie ist bei fehlenden Infektzeichen nicht zu empfehlen, da das Ende der Pandemie aktuell nicht absehbar ist und durch ein Absetzen der Therapie ein Schub der rheumatischen Erkrankung auftreten kann.

 

Da das Ende der COVID-19 Pandemie aktuell nicht absehbar ist, sollten weiterhin folgende Maßnahmenbeachtet werden:

  • Bei Infektzeichen (Fieber, Husten etc.) sollten sie nicht in die Praxis Wir bitten dann um eine Terminverschiebung.

 

  • Bei Vorstellung in der Praxis ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen.

 

  • Gebeten wird um eine Vorstellung ohne Begleitperson.

 

  • Die Abstandsregeln sollten auch in der Praxis eingehalten werden.

 

Bei Fragen können Sie sich zu den telefonischen Sprechzeiten an die Praxis wenden oder Ihre Fragen per Mail an uns senden.

 

Weitere Informationen finden Sie bei unten genannten Links.

Rheumatologie Ulm

Facharztpraxis für internistische Rheumatologie und klinischer Immunologie. Auf den folgenden Seiten können Sie sich über das Leistungsspektrum und organisatorische Daten meiner Praxis informieren. Die internistische Rheumatologie beschäftigt sich mit Erkrankungen der Gelenke, der Wirbelsäule und des Bindegewebes. Aber auch die Augen, die Haut und innere Organe wie die Niere, der Darm oder die Lunge können durch eine rheumatische Entzündung betroffen sein. Die entzündlich rheumatischen Erkrankungen zählen zu den Autoimmunerkrankungen, bei denen sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet. Betroffen sind Menschen sämtlicher Altersgruppen.

In den letzten Jahren haben sich die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten in der Behandlung rheumatischer Erkrankungen deutlich erweitert. So sind die meisten rheumatischen Erkrankungen heute bei rechtzeitiger Diagnosestellung gut behandelbar.

In der Rheumatologiepraxis biete ich Ihnen moderne diagnostische Verfahren sowie das gesamte Spektrum der Therapie rheumatologischer Erkrankungen.

Aufgrund der Vielzahl an entzündlich rheumatischen Erkrankungen erfolgte eine individuell auf Sie zugeschnittene Diagnostik und Therapie. Unterstützt werde ich durch ein gut geschultes und freundliches Praxisteam.

Leistungsspektrum

  • Diagnostik und Therapie sämtlicher entzündlich rheumatischer Erkrankungen
  • rheumatologische Anamnese
  • fachrheumatologische körperliche Untersuchung…
  • Eigenes Labor
  • Diagnostik und Therapie sämtlicher entzündlich rheumatischer Erkrankungen
  • rheumatologische Anamnese
  • fachrheumatologische körperliche Untersuchung, Gelenkstatus
  • Ultraschalldiagnostik der Gelenke
  • Labordiagnostik u.a. im eigenen Rheumalabor

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Rheumatologie Ulm

Veröffentlichungen

Roll P, Palanichamy A, Kneitz C, Dörner T, Tony HP: Regeneration of B cell subsets after transient B cell depletion using anti-CD20 antibodies in rheumatoid arthritis. Arthritis Rheum 54(8):2377-2386 (2006)

Roll P, Dörner T, Tony HP: Anti-CD20 therapy in patients with rheumatoid arthritis: predictors of response and B cell subset regeneration after repeated treatment. Arthritis Rheum 58(6):1566-1575 (2008)

Palanichamy A, Roll P, Theiss R, Dörner T, Tony HP: Modulation of molecular imprints in the antigen-experienced B cell repertoire by rituximab. Arthritis Rheum 58(12):3665-3674 (2008)

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RHEUMATOLOGIE ULM

Rheumatologie Praxis in Ulm

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Terminvergabe

Gerne können Sie einen Termin via Telefon unter 0731.60089, per Fax unter 0731.60043 vereinbaren. Wir bitten dann um folgenden Angaben:

  • Name
  • Telefon
  • Angaben zu den Beschwerden.
  • Dauer der Beschwerden
  • Ausprägung der Beschwerden

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Hilfe im Notfall: Allgemeine Notrufnummern

den ärztlichen Notdienst werktags von 18.00 Uhr bis 8.00 Uhr und am Wochenende unter der Telefonnummer

Tel. 116117 oder 112

Der augenärztliche und HNO-Notdienst ist unter 0731 140 01 40 zu erreichen/erfahren.

Der zahnärztliche Notdienst ist unter 01805 911680 (Ulm) und 01805 911601 (Alb-Donau-Kreis) zu erreichen/erfahren.

Apotheken-Notdienstfinder

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    www.lak-bw.notdienst-portal.de
  • aus dem Festnetz, kostenfrei
    0800 – 0022 8 33
  • vom Mobiltelefon, max. 0,69 ct/min.
    22 8 33 (ohne Vorwahl)

112 Notarzt/Rettungsdienst und Feuerwehr

19240 Gift-Notruf

110 Polizei

Giftnotruf München
089 – 1 92 40

Vergiftungs-Informations-Zentrale Freiburg
0761 – 1 92 40

Notfallseelsorge
0731 – 161 71 02

TelefonSeelsorge Ulm/Neu-Ulm
0800 – 111 0 111
0800 – 111 0 222

Frauennotruf Ulm/Neu-Ulm
0731 – 61 99 06

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“
08000 116 016

Anschrift:

PD Dr. med. Petra Roll

Internistin/Rheumatologie

Neue Straße 91

89073 Ulm

Mail: Dr.Roll@rheuma-ulm.de

Erreichbarkeit:

Telefon 0731.60089

Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag:
08:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 17:00 Uhr

Mittwoch: 08:00 – 12:00 Uhr

Freitag: 08:00 – 14:00 Uhr

Rheumatologie ULM Februar 10, 2019